Jetzt PKV-Angebot anfordern
    pkvergleich.de
    PKV für Selbstständige
    6 Min. Lesezeit

    PKV-Kosten für Selbstständige & Freiberufler 2026

    In der GKV zahlen Selbstständige 2026 als freiwillige Mitglieder mindestens rund 223 € (ohne Krankengeld und Pflege) und höchstens rund 1.017 € (mit Krankengeld, ohne Pflege). In der PKV hängt der Beitrag nicht vom Gewinn ab, sondern von Alter, Gesundheit, Leistungsumfang und Krankentagegeld.

    Für Selbstständige ist die Krankenversicherung einer der größten festen Kostenblöcke. Die PKV kann hier deutlich günstiger sein – oder auf Dauer teurer, wenn der Tarif nicht passt. Diese Punkte helfen bei der Entscheidung.

    Wovon der PKV-Beitrag abhängt

    • Eintrittsalter: Je früher, desto günstiger – dauerhaft.
    • Gesundheitszustand: Vorerkrankungen können Zuschläge oder Ausschlüsse auslösen.
    • Leistungsumfang und Selbstbehalt: Bestimmen den Beitrag maßgeblich.
    • Krankentagegeld: Für Selbstständige wichtig, erhöht den Beitrag je nach Höhe und Karenzzeit.

    Laut Finanztip beginnen leistungsstarke Tarife für gesunde 35-jährige Selbstständige bei rund 792 € inklusive Krankentagegeld (Stand 01/2025). Wir vergleichen die Tarife aller großen Anbieter für Ihre Situation – über 400 Tarife, kostenlos und unverbindlich.

    Was die GKV als „freiwilliges Mitglied“ kostet

    Die GKV setzt bei Selbstständigen mindestens ein fiktives Einkommen an (Mindestbemessung). 2026 ergibt das einen Mindestbeitrag von rund 223 € ohne Krankengeld, zuzüglich Pflegeversicherung. Mit steigendem Gewinn wächst der Beitrag bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 5.812,50 € monatlich – dann rund 1.017 € mit Krankengeld, ohne Pflegeversicherung.

    Steuervorteile bewusst einrechnen

    Der Basisanteil des PKV-Beitrags und die Pflegepflichtversicherung sind als Sonderausgaben voll absetzbar (§ 10 EStG) – genau wie GKV-Beiträge. Wahlleistungen zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen (Höchstbetrag für Selbstständige 2.800 € im Jahr), der aber meist schon durch die Basisbeiträge ausgeschöpft ist.

    Seriöse PKV-Sparhebel für Selbstständige

    1. Beitragsrückerstattung: Wer kleine Rechnungen selbst zahlt, erhält bei vielen Tarifen einen Teil der Beiträge zurück.
    2. Krankentagegeld passgenau: Höhe und Karenzzeit an Rücklagen und Einkommen ausrichten.
    3. Tarifwechsel nach § 204 VVG: Innerhalb der Gesellschaft möglich – hilfreich, wenn die Auftragslage schwächer ist.

    Mehr zur Zielgruppe: PKV für Selbstständige.

    Selbstständigen-Tarife jetzt vergleichen

    Erste Schätzung in 60 Sekunden – den genauen Vergleich über 400+ Tarife erstellen wir nach Ihrer Anfrage.

    Beitrag berechnen

    In 60 Sekunden zur PKV-Anfrage

    Schritt 1 von 2 · kostenlos & unverbindlich

    0 €
    SSL · DSGVORückmeldung meist in 48 Std.✓ §34d GewO Makler

    Häufige Fragen

    Was kostet die PKV als Selbstständiger im Schnitt?

    Einen seriösen Durchschnitt gibt es nicht – entscheidend sind Alter, Gesundheit, Leistungsumfang und Krankentagegeld. Zum Vergleich: In der GKV zahlen Selbstständige 2026 bis zu rund 1.017 € (mit Krankengeld, ohne Pflege). Wir vergleichen die Tarife aller großen Anbieter für Ihre Situation – über 400 Tarife, kostenlos und unverbindlich.

    Sind PKV-Beiträge für Selbstständige steuerlich absetzbar?

    Ja. Die Basisabsicherung und die Pflegepflichtversicherung sind als Sonderausgabe nach § 10 EStG voll absetzbar. Wahlleistungen und Krankentagegeld zählen zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen (Höchstbetrag 2.800 € im Jahr), der meist schon durch die Basisbeiträge ausgeschöpft ist. Wie stark die Entlastung ist, hängt von Ihrem persönlichen Steuersatz ab.

    Was passiert mit der PKV bei Auftragsflaute?

    Anders als in der GKV bleibt der PKV-Beitrag gleich – kein Vorteil bei wenig Umsatz, kein Nachteil bei viel. Bei akuter Liquiditätsenge helfen ein Tarifwechsel nach § 204 VVG in einen günstigeren Tarif derselben Gesellschaft, ein höherer Selbstbehalt oder vorübergehend weniger Wahlleistungen.

    Weiterführende Artikel