Jetzt PKV-Angebot anfordern
    pkvergleich.de
    PKV für Selbstständige
    6 Min. Lesezeit

    Existenzgründung & Krankenversicherung: PKV oder GKV?

    Wer hauptberuflich selbstständig wird, kann zwischen freiwilliger GKV und PKV wählen. Für junge, gesunde Gründer ist die PKV oft günstiger. Entscheidend sind Gesundheit, Familienplanung, Einkommensentwicklung – und dass eine Rückkehr in die GKV später nur eingeschränkt möglich ist.

    Die Entscheidung beim Start in die Selbstständigkeit prägt Ihre Krankenversicherung oft für Jahrzehnte. Wer ohne Plan in der freiwilligen GKV bleibt, zahlt mit steigendem Gewinn oft mehr als nötig – wer ohne Plan in die PKV wechselt, gibt die einfache Rückkehr auf. So vermeiden Sie beide Fehler.

    Ihre Optionen als Gründer

    • Aus der Anstellung: Mit Beginn der hauptberuflichen Selbstständigkeit endet die Versicherungspflicht. Die Kasse führt Sie als freiwilliges Mitglied weiter – wer in die PKV möchte, erklärt innerhalb von zwei Wochen nach dem Hinweis der Kasse den Austritt oder kündigt später mit zwei Monaten Frist (jeweils mit Nachweis der PKV).
    • Mit Gründungszuschuss aus der Arbeitslosigkeit: Mit dem Ende des Arbeitslosengeldbezugs endet die Pflichtversicherung – auch hier haben Sie die Wahl.
    • Bestehende PKV: Bleibt erhalten, ggf. ist eine Tarifoptimierung sinnvoll.

    Was viele Gründer übersehen

    1. Kein Gründerrabatt mehr in der GKV

    Seit 2019 gilt für Gründer derselbe Mindestbeitrag wie für alle Selbstständigen: 2026 rund 223 € ohne Krankengeld, zuzüglich Pflegeversicherung. Wer anfangs wenig verdient, zahlt damit verhältnismäßig viel. Ob und in welcher Höhe ein Gründungszuschuss beitragspflichtig ist, klärt Ihre Kasse.

    2. Familienversicherung endet

    Mit Aufnahme einer hauptberuflichen Selbstständigkeit endet die beitragsfreie Familienversicherung beim Partner – Sie brauchen eine eigene Krankenversicherung (freiwillige GKV oder PKV).

    3. PKV-Vorteile in den ersten Jahren

    Junge, gesunde Gründer zahlen in der PKV oft weniger als in der freiwilligen GKV – vor allem, sobald der Gewinn steigt. Aber: Der PKV-Beitrag sinkt nicht, wenn der Umsatz einbricht.

    Orientierung nach Lebensphase

    • Unter 35, gesund, ohne Kinder: PKV oft attraktiv, Beitragsentlastung einplanen.
    • 35–45, Familie geplant, unsicheres Einkommen: Freiwillige GKV oft die bessere Wahl.
    • Über 45, etabliert: PKV nur mit guter Gesundheit und solider Rücklage.

    Gründer-Check: PKV vs. freiwillige GKV

    Wir vergleichen beide Optionen für Ihre Situation – kostenlos und unverbindlich.

    Beratung anfragen

    In 60 Sekunden zur PKV-Anfrage

    Schritt 1 von 2 · kostenlos & unverbindlich

    0 €
    SSL · DSGVORückmeldung meist in 48 Std.✓ §34d GewO Makler

    Häufige Fragen

    Welche Krankenversicherung ist für Existenzgründer am besten?

    Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Faustregel: Junge, gesunde Gründer ohne unmittelbaren Kinderwunsch fahren mit der PKV oft günstiger. Gründer mit Familienplanung und schwankenden Einkünften sind in der freiwilligen GKV oft besser aufgehoben. Ein Vergleich beider Optionen lohnt sich vor jeder Entscheidung.

    Kann ich als Gründer ohne Gesundheitsprüfung in die PKV?

    In der Regel nicht – reguläre PKV-Tarife setzen eine Gesundheitsprüfung voraus. Ausnahmen sind der Basistarif und für Beamte die Öffnungsaktion. Anonyme Voranfragen vor dem offiziellen Antrag sind dringend zu empfehlen.

    Wirkt sich der Gründungszuschuss auf den Krankenkassen-Beitrag aus?

    In der GKV können Einnahmen aus dem Gründungszuschuss beitragspflichtig sein – Einzelheiten klärt Ihre Kasse. In der PKV spielt er keine Rolle, weil der Beitrag risiko- und nicht einkommensabhängig kalkuliert wird.

    Weiterführende Artikel